PSI-Persönlich­keitsdiagnostik

PSI-Test

Der PSI-Test erfasst Persönlichkeit umfassend und vor allem dynamisch. Er liefert einen umfassenden Überblick über persönliche Stile und Selbstkompetenzen auf allen persönlichkeitsrelevanten Systemebenen. 

Während die marktüblichen Persönlichkeitstests in der Regel nur die Erstreaktion erfassen (oft als die „Big Five“-Persönlichkeitsdimensionen bezeichnet) und damit Persönlichkeit statisch betrachten, erfasst der PSI-Test Persönlichkeit dynamisch – eben als eine Interaktion zwischen verschiedenen Persönlichkeitsebenen. 

Was ist die PSI-Theorie?

Nutzen des PSI-Tests 

Ablauf des PSI-Tests 

  1. Sie entscheiden sich für eine Version des Tests (240° oder 360°).
  2. Nach der Buchung erhalten Sie von mir den Test-Zugang. Den Test füllen Sie online aus. Das Ausfüllen dauert etwa 2 Stunden. Der Test kann jederzeit unterbrochen und später weitergeführt werden.
  3. Das Institut IMPART (Institute for Motivation and Personality Development Assessment Research and Training) in Osnabrück wertet den Test wissenschaftlich aus und stellt Diagramme und Graphiken zur Verfügung.
  4. Aufbauend auf diesen Diagrammen und Graphiken erhalten Sie von mir eine umfassende schriftliche und inhaltlich aussagekräftige Auswertung.
  5. Wir besprechen die Ergebnisse des PSI-Tests sowie mögliche Ansatzpunkte für gewünschte Entwicklungspfade. Dieses Auswertungsgespräch dauert in der Regel 90 min.

Weitere Details 

Was wird durch den PSI-Test abgebildet? 

240°-Test: umfasst die Zweitreaktion sowie die Motive
360°-Test: umfasst die Erstreaktion, die Zweitreaktion sowie die Motive

Zweitreaktion 

Dieser Test bietet sich an für den beruflichen Kontext bzw. die persönliche Entwicklung. 
Die Zweitreaktion bezieht sich auf die Ebenen der Kompetenzen. Sie ist maßgeblich für die Leistungsfähigkeit und das persönliche Wohlbefinden. Umgangssprachlich spricht man bei der Zweitreaktion auch von „emotionaler Intelligenz“ oder den „soft skills“. Die im PSI-Test untersuchten Kompetenzen kennzeichnen bestimmte Selbststeuerungsfähigkeiten, z. B. die Selbstkontrolle und die Selbstregulation, oder die Fähigkeit, langfristige und schwierige Ziele zu verfolgen (Willensbahnung), die Selbstmotivierungskompetenz, die Affektregulationskompetenz (Selbstberuhigung) und die Selbstdisziplin. Während die Erstreaktionen stabil sind, kann die Zweitreaktionen trainiert und entwickelt werden. So kann eine extreme Erstreaktion durch eine entsprechend ausgebildete Zweitreaktion ausgeglichen werden.
Der PSI-Test bildet ebenfalls ab, inwieweit die persönlichen Kompetenzen der Selbststeuerung auch unter erschwerten Rahmenbedingungen (Stress: Druck und/oder Belastung) noch zur Verfügung stehen. 

Motivation/Motive 

Motive sind Kräfte, die unserem Handeln Richtung (Ziele) und Energie geben. Es werden vier Basismotive unterschieden: die Leistungsmotivation, die Machtmotivation, die Freiheitsmotivation und die Beziehungsmotivation. Motive dienen der Befriedigung von Bedürfnissen sowie der Umsetzung von Zielen, die mehr oder weniger durch Werthaltungen beeinflusst sind. Da Motive nur zum Teil bewusst sind, werden mit dem Operanten Multi-Motiv Test (OMT) auch unbewusste Motive gemessen. Darüber hinaus gibt es mehr oder weniger effiziente Möglichkeiten, Motive umzusetzen. Diese Umsetzungsmöglichkeiten werden mit dem Motivumsetzungstest (MUT) erfasst. 

Erstreaktion 

Die Erstreaktion lohnt sich insbesondere dann anzuschauen, wenn eine Person unter bestimmten Symptomen leidet und ihr (Beziehungs-)Verhalten verändern möchte.  
Symptome können z. B. sein: eine zeitraubende Genauigkeit, eine immense Auftrittsangst, ein ausgeprägtes Temperament oder eine lang anhaltende Erschöpfung. 
Die Erstreaktion beschreibt unseren Persönlichkeitsstil sowie die Art und Weise, wie wir zuerst auf vertraute oder neue Situationen reagieren. Der Persönlichkeitsstil kann durch bevorzugte Affektlagen (Stimmungen) und/oder das Temperament geprägt werden. Der Persönlichkeitsstil ist z. T. genetisch bestimmt (z. B. das Temperament), er ist darüber hinaus durch frühe Lern- und Lebenserfahrungen geprägt. 
Relevant für die Erstreaktion sind Fragen wie: 
Reagiert jemand in einer neuen Situation emotional eher freudig oder unsicher (emotionale Erstreaktion)? 
Hat jemand bei neuen Impulsen eher kognitiv misstrauische oder selbstkritische Gedanken (kognitive Erstreaktion)?

Bestandteile des PSI-Tests

Zweitreaktion (240°)

Erstreaktion (360°)